Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung

 „Entwicklung und Evaluierung innovativer Betriebsmittel für den Einsatz in transeuropäischen HGÜ-Netzen“ (E2HGÜ)

Das Ziel des Gesamtvorhabens besteht in der „Entwicklung und Evaluierung innovativer Betriebsmittel für den Einsatz in transeuropäischen HGÜ-Netzen“ (E2HGÜ). Dies umfasstdie Untersuchung von Prüfmustern sowie die Modellbildung mit Verifikation, die die TU Dortmund am Lehrstuhl für Hochspannungstechnik zusammen mit Verbundpartnern aus Wissenschaft und Industrie umsetzt. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt hierbei auf der Gleichspannungstechnologie, die vorteilhaft im Netzbetrieb auf der Hochspannungsebene eingesetzt werden kann und die Gegenstand des aktuellen Netzentwicklungsplans (Onshore und Offshore) ist. Zur Durchführung der experimentellen Arbeiten wird hierzu eine geeigneten Prüfinfrastruktur, bestehend aus Prüfanlagen und Prüfumgebung (s. Abbildung), errichtet. 

Das HGÜ-Testzentrum bietet die notwendige Infrastruktur, um Komponenten und Betriebsmittel für die Anwendung in der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung zu entwickeln, zu optimieren und zu verifizieren . Hierdurch werden der Ausbau und die Optimierung des Transportnetzes für die elektrische Energieübertragung unterstützt und die von die Bundesregierung eingeleitete Energiewende beschleunigt. Die wesentlichen Vorteile der Gleichstromtechnologie liegen in der verlustarmen und wirtschaftlichen Übertragung elektrischer Energie über weite Entfernungen sowie in ihrer Regel- und Steuerbarkeit. Ferner wird durch die HGÜ-Technologie die Vermaschung von elektrischen Transportnetzen und der damit einhergehende Energiehandel in Europa positiv beeinflusst. Die an der TU Dortmund entstehende Prüfinfrastruktur ist deutschlandweit einzigartig in ihrer Ausführung und erschließt ein erhebliches Innovationspotential durch die sich ergebenden forscherischen Möglichkeiten.

 

Testzentrum E2HGÜ

 

Der Erkenntnisgewinn des Vorhabens fließt in die Entwicklung neuer Komponenten ein, die eine optimierte Auslegung von HGÜ-Betriebsmitteln ermöglicht, so dass aufgrund des Innovationsvorsprungs eine ökologisch wie ökonomisch nachhaltige Wirkung erwartet wird. Bezüglich der HGÜ-Betriebsmittel stehen hierbei Transformatoren, Kabel, Durchführungen und Isolatoren im Fokus. Ergänzend werden die Erfahrungen auf Netzbetreiberseite zum Nutzen der Netzwerkbildung und der Akzeptanz entlang der gesamten Wertschöpfungskette, beginnend bei den Zulieferern, den Komponentenherstellern, den Systemintegratoren und den Anwendern selbst, eingebunden.